Zwei Bauarbeiter an einer Maschine

Erkundungs­bohrungen / Grundbau

Mittels Erkundungsbohrungen erhalten wir Informationen bezüglich geologischer Verhältnisse. Wir ertüchtigen und sichern Baugruben und Bauwerke. Mit Brunnenbohrungen ermöglichen wir die Nutzung von Grundwasser. Für das Bauen im Grundwasser senken wir temporär den Grundwasserspiegel ab.

Unsere
Leistungen

  • Baugrunderkundungen
  • Inklinometer
  • Piezometer
  • Dilatometer
  • Bohrlochtest (SPT, Drehflügel etc.)

 

 

Zusatz-
leistungen

Ihre Ansprechpartner

Erfahrung zählt

Für die Ausführung dieser Arbeiten sind neben dem spezifischen bautechnisches Know-how vor allem geologische Kentnisse und viel Erfahrung erforderlich.

Diese Wissen haben wir uns zusammen mit unseren Mitarbeitern in mehr als 25 Jahren aufgebaut.

Bauarbeiter mit hängender Maschine
Zwei Bauarbeiter arbeiten an einer Maschine

Hoch Spezialisiert

Wir sind Marktführer im Bereich Erkundungsbohrungen und bieten unserer Leistungen schweizweit und im benachbarten Ausland an. Eine Spezialität sind Bohrungen im Bahnbereich, die wir mit der gesamten Bahnlogistik anbieten.

Zu unserem Team gehören Ingenieure, Eidg. Dipl. Bohrmeister und Grundbauer. Für den Einsatz ab Gleis stehen uns gleisgänige Bohreinheiten und das entsprechend geschulte Personal zur Verfügung. Zu unserem Inventar gehören spezielle Kleinstbohrgeräte für den Einsatz in Räumen, ab Gerüsten und für den Transport mit Helikopter. Wir verfügen über Kellerbohrgeräte, Bohrgeräte für Baugrunduntersuchungen bis Brunnenbohrungen. Weiter bieten wir das Sonic-Bohrverfahren an.

CPTu Drucksondierungen

Neu können wir Sondierbohrungen mit CPTu-Drucksondierungen (Cone Penetration Test with pore pressure measurement) kombinieren.

Das sogenannte Drill’n CPT ist eine vollautomatische Anlage bis
15 Tonnen Spitzendruck, welches als Zusatzinstrument auf unseren Bohrmaschinen fungiert und in die Klemm- und Brechvorrichtung des Bohrgerätes installiert wird. Dies unabhängig vom
Bohrsystem bzw. -verfahren.

Diese Anlage ist das zweite Gerät weltweit im Einsatz
und das erste in der Schweiz.

 

Sondierungsbohrungsmaschine

Referenzen

4mK BSSJ, Sondierkampagne

Projektbeschreibung
BSSJ

4mK BSSJ, Sondierkampagne 2020

Der Streckenabschnitt Basel St. Johann – Basel SBB soll im Rahmen des Projektes «4mK BSSJ» zum 4m-Korridor ausgebaut werden (kombinierter Verkehr für Lastwagen mit einer Eck-Höhe von bis zu 4m). Dazu sind insbesondere die beiden auf der Strecke liegenden Tunnels Kannenfeld und Schützenmatt auszuweiten und die Gleistrassen abzusenken.

Im Rahmen des Vorprojektes soll die Sondierkampagne 2020 Grundlageinformationen über die bestehende Bahnanlage (Tunnels Kannenfeld und Schützenmatt, diverse Überführungen und offene Strecke) und die Geologie geben.

Hierfür wurden folgende Sondagen ausgeführt:
- Sondierbohrungen bis 3 m mit einem Durchmesser von 100 mm in Mauerwerk und Fels
- Sondierbohrungen über den Tunnels mit einer Sondierlänge von 15 bis 24 m
- Kernentnahme zur Analyse im Labor
- Rammkernsondierung im Bahnbereich
- Schürfungen im Bahnbereich zur Analyse der Sohle

Die besonderen Herausforderungen beim Projekt waren:
- Arbeiten erfolgten mit zwei Wege Logistik unter Betrieb des Nachbargleis
- Anspruchsvolle Bauprogrammplanung aufgrund der unterschiedlichen Sperrsektoren
- Hohe Sicherheitsmassnahmen in den Fluchtschächten
- Ausführung in Nachtintervallen
- Kurze Sperrintervalle

Projektdaten

Ausführungszeitraum:
Oktober 2020 bis November 2020

Referenzpersonen / Bauherr

Projektverfasser
Preisig AG
Hagenholzstrasse 83b
CH-8050 Zürich

Herr Marco Galli
Tel. +41 44 308 85 07

Bauherr
SBB AG
Bahnhofstrasse 12
4600 Olten

Herr Thomas Holthuisen
Tel. +41 79 592 61 79

 

Gotthardtunnel

Projektbeschreibung
Gottardtunnel

Erkundungsbohrungen, Seilkernbohrung, und Düsterlohhammerbohrungen

Für die Projektierung der zweiten Tunnelröhre Gotthardtunnel wurden 13 Bohrungen bis 60 Meter Tiefe abgeteuft.
Das Hauptziel der Bohrarbeiten ist die Ermittlung der Mächtigkeit der Lockergesteinsdecke, ihre detaillierte geologische Beschreibung und ihre punktuelle Beprobung für weiterführende Laboranalysen. Es wurden Feldversuche wie, Wasserdurchlässigkeit, Marchetti, Dilatometer sowie Bohrlochvermessungen durchgeführt. Des Weiteren wurden auch Horizontalbohrungen durchgeführt bis zu 40 Metern Tiefe. Herausforderung hier waren die Blöcke mit einem Durchmesser von bis zu 5 Metern.

Projektdaten

Ausführungszeitraum:
2019 / 2020

Referenzpersonen / Bauherr

Gesamtprojektleiter
CSD Kriens
Helene Caduff

Bauherr
ASTRA Tessin

Quartärbohrungen NAGRA

Projektbeschreibung
Quartaerbohrungen NAGRA

Erkundungsbohrungen, Spülung, Triplex-Kernrohr, Seilkernbohrung, Liner und Düsterlohhammer

Zur Endlagerung radioaktives Material werden 4 Bohrungen bis 200 Meter abgeteuft.
Die Quartärbohrungen erfolgen im Rahmen des Projekts Quartäruntersuchungen, welches einen Teil des Nagra Untersuchungskonzepts für vertiefte erdwissenschaftliche Untersuchungen in Etappe 3 SGT darstellt. Das Ziel von Quartärbohrungen ist die geologische Charakterisierung der Lockergesteinsfüllung von ausgewählten Vorlandgletscherrinnen, welche im Zusammenhang mit Gletschervorstössen ins Schweizer Alpenvorland während des Quartärs entstanden sind.

Mit den Untersuchungen kann die Rekonstruktion pleistozäner Erosionsprozesse für die Weiterentwicklung von Erosionsszenarien für mögliche Nagra Standortgebiete präzisiert werden.

Insgesamt wurden 6 Quartärbohrungen bis maximal 200 Meter abgeteuft.
Das Hauptziel der Bohrarbeiten ist die Ermittlung der Mächtigkeit der Lockergesteinsdecke, ihre detaillierte geologische Beschreibung und ihre punktuelle Beprobung für weiterführende Laboranalysen. Zur Erreichung dieser Ziele wurden sämtliche Bohrungen bis 10 Meter unter die Felsoberkante abgeteuft. Über die gesamt Bohrstrecke wurde ein lückenloser Bohrkern in bester Qualität im undurchsichtigen Plastik-Liner gewonnen.

 

Projektdaten

Ausführungszeitraum:
2018 / 2019

Referenzpersonen / Bauherr

Gesamtprojektleiter
NAGRA AG

Dr. Herfried Madritsch
Tel.: +41 (0) 56 437 12 49

Bauherr
NAGRA AG

 

Nachrichten:

Bypass Luzern

Projektbeschreibung
Bypass Luzern, Erkundungsbohrungen

Erkundungsbohrungen

Für das Gesamtsystem Bypass Luzern wurden über 50 Sondierbohrungen im Zeitraum vom Februar 2019 bis November 2019 abgeteuft.

Zweck der Sondierbohrungen im Raum Luzern und Kriens sind es, geologische Aufschlüsse zu bekommen. Geplant ist, der rund vier Kilometer langer Tunnel von Ibach nach Kriens durch das Städtische Luzern.

Der sogenannte Bypass beinhaltet zudem den Ausbau zwischen der Verzweigung Rotsee und dem Anschluss Buchrain.

Für genauere geologische Aufschlüsse des Projektparameters wurde die Fretus AG beauftragt im Raum Luzern und Kriens diverse Sondierbohrungen bis über 60 Metern Tiefe abzuteufen, um mehr Erkenntnisse aus dem Untergrund zu erfahren. Die Sondierbohrungen wurden mittels 2 Bohrequipen ausgeführt.

Die Bohrstandorte waren z.T. auf der Autobahn, in der Reuss ab Ponton und im eng besiedelten Luzern und Kriens.

Die Sondierbohrarbeiten beinhalteten das Bohren im Locker und Festgestein mittels Einfach-/Doppel- und Seilkernrohr, SPT-Versuchen, ungestörte Bodenproben, im Fels Bohrlochscanns, Luegontests und Dilatometerversuche sowie die Bohrungen mit Porenwasserdrucksonden, Trivec-Messrohren, Mikropiezometer und normalen Piezometerrohren wurden ausgerüstet.

Alle Bohrungen werden noch weiter für Pumpversuche, Wasserproben, Wasserdruckmessungen und Setzungsmessungen genutzt.

Projektdaten

Ausführungszeitraum:
Februar 2019/ November 2019

Referenzpersonen / Bauherr

Gesamtprojektleiter
ASTRA

Thomas Kloth
Tel.: +41 (0) 58 482 75 11

Bauherr
Bundesamt für Straßen ASTRA, Zofingen

Brüttenertunnel

Projektbeschreibung
Brüttenertunnel

Erkundungsbohrungen, Piezometer, Inklinometer, Porenwasserdruckgeber, Datenlogger, Pumpversuche sowie diverse In-situ Versuche

Der SBB Brüttenertunnel soll eine 8,7 Kilometer lange Verbindung zwischen Dietlikon und dem Gebiet Tössmühle bei Winterthur schaffen. Eine zweite Verbindung in der Länge von einem Kilometer zweigt nach Bassersdorf ab. Umgesetzt wird das Projekt von der SBB im Auftrag des Bundesamtes für Verkehr.

Für die definitive Umsetzung eines solch gigantischen Projektes wurde die Fretus AG mit über 60 Sondierbohrungen und Rammsondierungen in den umliegenden Gemeinden beauftragt.

Die Herausforderung hier war es, die Erkundungsbohrungen von bis zu 160 m Tiefe und insgesamt über 3'100 Bohrmetern binnen 6 Monaten zu bewältigen.

Aus diesem Grund war die Fretus AG mit bis zu 7 Bohrequipen im Einsatz.

Projektdaten

Ausführungszeitraum:
Etappe 1: Juli bis Ende August 2018
Etappe 2: Mai bis Mitte August 2019

Referenzpersonen / Bauherr

Projektverfasser
Gesamtprojektleiter
Dr. Heinrich Jäckli AG

Herr Simon Roth
Tel.: +41 (0) 52 204 00 88

Bauherr
SBB AG
Vulkanplatz 11
Zürich

Herr Josef Sautter

Staudamm Klöntalersee

Projektbeschreibung
Staudamm Kloentalersee

Kernbohrung, Piezometer, Porenwasserdruckgeber

Um die Dichtheit des natürlich geschütteten Dammes zu kontrollieren, werden 3 Bohrung in Querschnitt des Dammes erstellt. Es werden PWD und 2“ Piezometer eingebaut. Die Installationen wurden mittels eines Krans sowie kleinen Gerüsten durchgeführt.

Projektdaten

Ausführungszeitraum:
Mai 2018

Referenzpersonen / Bauherr

Gesamtprojektleiter
Axpo Power AG

Herr R. Senti
Tel.: +41 (0) 56 200 34 97

Bauherr
Axpo Power AG

Giarsun- und Magnacuntunnel

Projektbeschreibung
Maschine auf Bahngleisen in Tunnel

Erkundungsbohrungen im Tunnel

Der Giarsuntunnel, die offene Strecke Magnacun und der Magnacuntunnel auf den ersten 250 Metern ab Portal Seite Guarda sollen instandgesetzt werden. Die Tunnelstrecken werden durch eine Instandsetzung mit Profilerweiterung erneuert. In der offenen Strecke zwischen den Tunneln wird die Trasse inklusive Stützbauwerke und Brücke über den Aua da Magnacun abgebrochen und erneuert. Um die notwendigen Aufschlüsse über die bestehenden Tunnelkonstruktionen, Hinterfüllungen und den Aufbau des Gebirges zu erhalten, wurden Sondierbohrungen ab Bahnwagen und geneigt durchgeführt.

Die Arbeiten erfolgten nachts in Intervallen unter Betrieb.

Besondere Anforderungen
Aufgrund der langen Anfahrtswege zu den Arbeitsstellen, der komplexen Situation und die winterlichen Umstände war eine exakte und minutiöse Planung der Arbeiten erforderlich. Die Arbeiten wurden mit einem Bauzug der fretus AG ausgeführt.
Nur mit leistungsfähigen und erprobten Bauabläufen, Geräten und erfahrenem Personal konnten die Arbeitszeiten optimal genutzt werden. Aufgrund dieser konnten zusätzliche ausserplanmässige Spezialtiefbau Arbeiten ausgeführt werden.

Die fretus AG beriet darüber hinaus den Bauherrn bei der Optimierung von Bauabläufen und Bahnlogistik.

Projektdaten

Ausführungszeitraum:
März bis April 2017

Referenzpersonen / Bauherr

RhB, Chur

Gesamtprojektleiter
Herr Paul Loser
Tel.: +41 (0)81 288 63 36